Einstiegsinstrument (ESI)

 Allgemeines über das Einstiegsinstrument

Das Einstiegsinstrument zur Berufsorientierung (ESI), früher Potenzialanalyse, ist ein Standardelement in der Berufs- und Studienorientierung in NRW und wird an unserer Schule durch die TALENTBRÜCKE GmbH & Co. KG durchgeführt. Ziel des ESI ist das Erkennen der eigenen Stärken und Interessen sowie die Sammlung erster Ideen zur Praktikums- und/oder Berufswahl und der Abgleich der eigenen Berufswünsche und Potenziale. Das ESI stellt einen pädagogischen Impuls für die Schüler:innen dar, sich mit der eigenen Berufs- und Studienwahl auseinanderzusetzen, ist jedoch keine Berufsberatung.

Das Einstiegsinstrument zur Berufsorientierung (ESI) im TALENTBRÜCKE Verfahren

Einführung:

Während der Einführung erarbeiten die Begleitpersonen gemeinsam mit den Schüler:innen die Ziele und Inhalte des ESI. Der Tagesablauf sowie die Regeln des Tages werden kurz besprochen. Hauptsächlich legen die Beobachter:innen den Fokus darauf, die Schüler:innen dafür zu sensibilisieren, dass der Fokus des ESI darauf liegt, sich selbst besser kennen zu lernen und die eigenen Stärken zu entdecken.  

Aufgabe 1: Helfen & Planen

In dieser Aufgabe lernen Schüler:innen typische Handlungsabläufe aus den aus den sozial-pflegerischen und kaufmännisch-verwaltenden Berufsbereichen kennen.

Die Schüler:innen setzen sich mit verschiedenen Ehrenämtern und den Bedürfnissen der entsprechenden Zielgruppen auseinander. Dabei reflektieren sie ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten, sowie die ihrer Mitschüler:innen. Außerdem planen die Schüler:innen ein Event (inkl. eines Budgets), mit dem sie eine ehrenamtliche Organisation unterstützen.  Diese Übung beinhaltet sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten.

Aufgabe 2: Bauen & Gestalten

In dieser Aufgabe lernen Schüler:innen typische Handlungsabläufe aus den aus den handwerklich-technischen und kreativ-künstlerischen Berufsbereichen kennen.

Die Schüler:innen übernehmen die technische Planung und den Bau einer Brücke nach dem Prinzip der ‚Leonardo’s Bridge‘. Im Anschluss entwickeln und gestalten sie eine Serie mit der Brücke als thematischen Mittelpunkt. Diese Übung beinhaltet sowohl Einzel- als auch Tandem- und Gruppenarbeiten.

Reflexionsübungen:

Zwischenreflexionen: Nach jeder Aufgabe reflektieren die Schüler:innen die Aufgaben, sowie die Stärken und Fähigkeiten die sie selbst und ihre Mitschüler:innen zeigen konnten. Außerdem bekommen sie Feedback zu ihren Stärken von den Begleitpersonen. Die Erkenntnisse der Zwischenreflexionen werden im Stärkenkompass festgehalten.

Tagesreflexion:

Die Schüler:innen reflektieren in verschiedenen Übungen die im Laufe des Tages neu erkannten, sowie ihre bereits vorher bekannten Stärken und vergleichen die Selbsteinschätzung ihrer Stärken mit der Fremdeinschätzung von Mitschüler:innen und Begleitpersonen. Die Erkenntnisse der Tagesreflexion werden im Stärkenkompass festgehalten.

Transferaufgabe:

Die Schüler:innen stellen hier den Bezug zwischen den Erkenntnissen des Tages und ihrem persönlichen Berufsorientierungsprozess her. Um die Motivation für die kommenden Bausteine der Berufsorientierung zu fördern, visualisieren die Schüler:innen für sich ihre nächsten Schritte.

(siehe auch: https://pa.talentbruecke.de/informationen-zum-einstiegsinstrument/)