Informationen zur zentralen Abschlussprüfung 2021

Zentrale Abschlussprüfungen – Realschule 2021

Stand: 24. August 2020

Wichtigste Seite: www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/zentrale-pruefungen-10

Termine:

Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Sekundarschule, Gemeinschaftsschule, Primusschule, Gymnasium mit einer Klasse 10 (SI), Förderschule, Waldorfschule, Waldorf-Förderschule, Abendrealschule (Sommersemester 2021) – neue Terminierung! Stand: 18.08.2021

Schriftliche Prüfungen Haupttermin Nachschreibtermin
Deutsch Mittwoch, 19. Mai 2021 Dienstag, 01. Juni 2021
Englisch Donnerstag, 20. Mai 2021 Mittwoch, 02. Juni 2021
Mathematik Donnerstag, 27. Mai 2021 Dienstag, 08. Juni 2021
Bekanntgabe der Vor- und Prüfungsnoten Donnerstag, 10. Juni 2021
Mündliche Prüfungen
Erster Tag Mittwoch, 16. Juni 2021
Letzter Tag Montag, 28. Juni 2021

Die mündlichen Prüfungen werden innerhalb dieses Zeitrahmens von den Schulen selbst terminiert.

Die schriftlichen Prüfungen beginnen jeweils um 9:00 Uhr.

Zeitvorgaben:

Inhalt:

Die Inhalte sind dem Pandemiegeschehen angepasst worden und die entsprechenden Verfügungen liegen den Fachschaften zur Vorbereitung vor. Sie sind auf der Seite der Standardsicherung einsehbar.

Link: www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/zentrale-pruefungen-10/faecher/

Bewertung:

  • In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden die Abschlussnoten je zur Hälfte aus der Vornote und der Note der schriftlichen Prüfung.
  • Die Vornote erfasst die in der Klasse 10 erbrachten Leistungen. Sie wird nicht arithmetisch ermittelt. Vielmehr berücksichtigt sie die Leistungsentwicklung der Schülerin oder des Schülers im Verlauf der gesamten Klasse 10 bis zum Zeitpunkt der Festlegung. Dieser Zeitpunkt liegt vor dem Termin für die mündliche Prüfung (§ 32 APO-S I).

Bekanntgabe der Noten

  • Die Bekanntgabe der Vornote (Jahresnote) und der Prüfungsnote erfolgt am Donnerstag, 10. Juni 2021.
  • Je nach Notenbild müssen die Prüflinge auf die Möglichkeit oder Verpflichtung zur Teilnahme an einer mündlichen Prüfung hingewiesen werden.
    • Vornote und Prüfungsnote weichen um zwei Notenstufen ab:

Die Fachlehrkraft setzt die Zeugnisnote nach dem arithmetischen Mittel fest oder der Prüfling entscheidet sich für eine mündliche Prüfung.

    • Vornote und Prüfungsnote weichen um drei Notenstufen ab:

Eine mündliche Prüfung findet statt.

Werden LRS oder Dyskalkulie berücksichtigt?

Bei Vorliegen einer erheblich veränderungsresistenten Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), deren Behebung bis zum Ende der Sekundarstufe I nicht möglich war, so dass ein besonderer Ausnahmefall begründet wird, können die Eltern einen Antrag bei der Schule auf Gewährung einer Verlängerung der Arbeitszeit stellen. Diese Verlängerung soll dazu dienen, die im Rahmen der individuellen Förderung im Verlauf der Sek. I erlernten Strategien des Lesens und der Selbstkorrektur anzuwenden. Die Nicht-Wertung einer Teilleistung, wie z.B. der Sprachrichtigkeit (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik), ist in den Zentralen Prüfungen 10 nicht zulässig.

Seitens der Lehrkräfte muss nachgewiesen werden, dass ein individueller Nachteilsausgleich auch noch in der Klasse 10 gewährt und dokumentiert wurde, der im Sinne des Vertrauensschutzes Grundlage für die Entscheidung über den Antrag sein kann. Auf dieser Grundlage kann die Schulleitung ggf. für Betroffene eine Verlängerung der Prüfungszeit für die zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 verfügen.

Dyskalkulie wird bei den zentralen Prüfungen nicht berücksichtigt.

Was geschieht im Krankheitsfall?

Für Schülerinnen und Schüler, die im ärztlich bescheinigten Krankheitsfall oder aus nicht selbst zu vertretenden Gründen nicht an den schriftlichen Prüfungen teilnehmen, gibt es für jedes Fach einen zentralen Nachschreibetermin.

Ist eine Teilnahme aus den oben genannten Gründen auch dann nicht möglich, wird in Abstimmung mit der oberen Schulaufsicht eine Einzelfallregelung getroffen. In der Regel wird die Fachlehrkraft beauftragt, eine schriftliche Aufgabe zu stellen, die sich an den Formaten des zweiten Teils der zentralen Prüfungsarbeit orientiert. Der Umfang muss dabei so bemessen sein, dass für die Bearbeitung die für die Prüfung insgesamt angesetzte Bearbeitungszeit nach VVzAPO-S I (§ 33) angemessen ist. Die Schulen teilen der oberen Schulaufsicht mit, wie viele Schülerinnen und Schüler betroffen sind. Die obere Schulaufsicht behält sich in diesem Fall vor, die Korrekturen stichprobenartig zu überprüfen.

Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler aus den oben genannten Gründen eine mündliche Abweichungsprüfung, wird diese nachgeholt. Hat sich eine Schülerin oder ein Schüler freiwillig für eine mündliche Abweichungsprüfung gemeldet, so besteht im Krankheitsfall die Möglichkeit, die Prüfung nachzuholen oder auf eigenen Wunsch darauf zu verzichten. Die Prüfung sollte unmittelbar nach der Genesung, spätestens jedoch bis zum Ende der Sommerferien stattfinden.

 

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